Gesundheitsempfehlungen für Waldkinder

Impfungen

Das Gesundheitsamt empfiehlt auch für Waldkindergartenkinder nachdrücklich alle Vorsorgeimpfungen, sowie eine Tetanusimpfung.

 

Zecken

Um Zeckenbissen vorzubeugen sollten Arme und Beine Ihres Kindes immer bedeckt sein. Ätherische Öle wie Lavendel- oder Nelkenöl können ebenfalls vorbeugende Wirkung haben.

Suchen Sie Ihr Kind täglich nach dem Kindergarten nach Zecken ab.

Herr Dr. Ludwig vom Staatlichen Gesundheitsamt empfahl auf Anfrage am 30. Juni 2006 die Zeckenschutzimpfung für den Raum um Spiegelberg, um der FSME (Frühsommer-Meningo-Encephalitis) vorzubeugen.

Diese Impfung ist nicht verpflichtend. Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt.

 

Infektionen/Vergiftungen

Um möglichen Infektionen oder Vergiftungen vorzubeugen, gilt die Grundregel, dass keine Früchte, Pflanzen oder sonstige Dinge des Waldes und seiner Umgebung gegessen oder in den Mund gesteckt werden. Was beim Vesper auf den Boden fällt, wird nicht gegessen.

Eine entsprechende Erziehung auch zu Hause leistet hierbei eine wertvolle Unterstützung.

 

Hygiene

Vor dem Vesper erfolgt eine gründliche Reinigung der Hände. Dazu werden Wasser, biologisch abbaubare Flüssigseife sowie täglich frische Handtücher mitgeführt.

 

Erste Hilfe, Erkrankung, Unfall

Es wird eine Erste-Hilfe-Ausrüstung entsprechend den Empfehlungen des Gesundheitsamtes mitgeführt. Die Erzieherinnen werden verpflichtet, in regelmäßigen Abständen ihre Kenntnisse in Erster Hilfe aufzufrischen und zu vertiefen. Im Notfall werden die Eltern oder ggf. ein Arzt unverzüglich über Mobiltelefon benachrichtigt.

 

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

 

Infektionsschutzgesetz.pdf

Richtlinien für ärztliche Untersuchung.pdf